Knauf AMF Knauf AMF
zurück

Büroakustik nach Maß

Büroakustik nach Maß

Das Quartier Phoenixhof im Hamburger Stadtteil Ottensen wächst weiter. Nach der Fertigstellung des markanten Büroneubaus Landmark 7 wird jetzt der benachbarte Komplex Phoenixkontor 1 (PK 1) bezogen. Die Planung für beide Gebäude stammt von hmarchitekten, die mit ihrem Büro selbst auf dem früheren Industrieareal beheimatet sind. Ein Schwerpunkt bei der Konzeption und Realisierung der beiden attraktiven Büroneubauten waren eng an den Anforderungen der Nutzer ausgerichtete Akustiklösungen.

Christina Heeckt, Inhaberin von hmarchitekten, erläutert: „Wir mögen Sichtbetondecken ganz besonders, arbeiten bei unseren Neubauten in der technischen Gebäudeausstattung häufiger mit thermischer Bauteilaktivierung und setzen thermoaktivierte Rohdecken ein, daher müssen wir zusammen mit dem jeweiligen Investor oder Bauherrn frühzeitig Entscheidungen treffen über jene Bereiche, die aus akustischen Gründen mit abgehängten Decken oder Deckensegeln ausgestattet werden sollen.“

Im Landmark 7 wurden nach dem Wunsch des Bauherrn und der Mieter eher kleinere Büroeinheiten mit zwei bis sechs Arbeitsplätzen verwirklicht, während im Phoenixkontor 1 Großraumbüros dominieren. hmarchitekten setzt in beiden Gebäuden vor allem auf Deckensegel als schallabsorbierende Akustikelemente. Einige wenige Räume sind mit Lochdecken zur Schallreduzierung ausgestattet. In beiden Gebäuden wurden auf jedem Stockwerk außerdem schalldichte Einzelräume für individuelle Telefonate und Arbeitsvorgänge platziert.

Design und Akustik ideal kombiniert

Transparenz und Luftigkeit kennzeichnen das Interior-Design der Büros. „Der Bauherr des Landmark 7 hatte von Anfang an die Zielsetzung, für die in kleinere und größere Einheiten strukturierten Office-Bereiche eine gute Raumakustik zu gewährleisten“, berichtet Christina Heeckt. Dies sollte für alle Stockwerke in einheitlichem Stil umgesetzt werden – so entschied man sich für den Einsatz von Deckensegeln als zentrale Akustikelemente. Mit ihnen ließen sich attraktive Gestaltung und angenehme räumliche Grundbedämpfung sehr gut kombinieren. Die Grundrisse der Stockwerke umfassen neben den eigentlichen Büros mit Schreibtischen separate kleine Telefonräume, in denen „schalldicht“ gesprochen und am Einzelplatz gearbeitet werden kann. Um Licht und Transparenz in den Etagen zu gewährleisten setzten hmarchitekten auf ein hochwertiges Glastrennwandsystem. „Damit erhöhte sich zwar der Anteil schallharter Flächen in den Büroetagen, was aber durch das hohe Absorptionsverhalten und die Anzahl der Deckensegel ausgeglichen wird“, erläutert Christina Heeckt.

Akustikberechnungen als Basis

Beim System fiel die Wahl auf die Softboard-Deckensegel - TOPIQ® Sonic element von Knauf AMF. Deren Technologie basiert auf vlieskaschierten Steinwolleplatten mit sicht- und stirnseitiger Beschichtung. Im Landmark 7 sind die Deckensegel durchgängig weiß beschichtet – „als Kontrast zu den grauen Sichtbetondecken darüber“, so Christina Heeckt. Geringes Flächengewicht, leichte Handhabung, und exzellente Schallabsorption sind die wesentlichen Eigenschaften des Materials, mit dem hmarchitekten auch andernorts bereits positive Erfahrungen gesammelt hatten. Dimensionierung und Positionen der Deckensegel wurden nach den Empfehlungen des externen Akustikers und den Berechnungen durch Knauf AMF Objektberater Volker Lumpe festgelegt. Zum Einsatz kamen im Landmark 7 insgesamt 78 TOPIQ® Sonic element (1200 x 1200 mm) und 110 TOPIQ® Sonic element (1800 x 1200 mm). Die Maße waren von hmarchitekten anhand der Berechnungen vorgegeben und wurden entsprechend von Knauf AMF produziert und geliefert. Je nach Form, Fläche und Grundriss sind in den Büros quadratische und rechteckige Deckensegelpaare nebeneinander kombiniert. Bei der Montage, die von Volker Lumpe technisch begleitet wurde, galt es für das ausführende Fachunternehmen die vorgesehenen Einbohrtiefen für die Deckenbefestiger genau einzuhalten, um die thermoaktivierten Rohdecken nicht zu beschädigen.

Die Ergebnisse der Schallabsorption und die Wirksamkeit der Deckensegel überzeugten nicht nur hmarchitekten. Auch die Mieter äußern sich sehr zufrieden über die Gestaltung und Arbeitsatmosphäre in den Landmark 7-Büros.

„Schwedische“ Raumarchitektur

Diese Erfahrungen führten dazu, auch im jüngeren Neubau auf dem Phoenixhof-Gelände, dem Phoenixkontor 1 (PK 1), mit TOPIQ® Sonic element Deckensegeln von Knauf AMF zu arbeiten. Hier geschieht dies aber unter anderen Voraussetzungen. Das viergeschossige Büro- und Geschäftsgebäude hat insgesamt ca. 5.850 m² Mietfläche sowie 180 Stellplätze in gebäudeeigener Tiefgarage.

Die von hmarchitekten geplante Struktur der Immobilie ermöglicht die Umsetzung aller modernen Büroraumkonzepte, vereint wie im Landmark 7 wertige Innen- und Außenräume mit Dachterrassen und Balkonen. Durch die frühzeitige Vermietung des PK 1 an ein schwedisches Unternehmen fand der Innenausbau im Wesentlichen nach dessen Vorgaben statt. „Die Schweden haben bei der Büroarchitektur ein anderes Raumverständnis als wir in Deutschland“, weiß Christina Heeckt aus den Gesprächen mit den Skandinaviern, „der größte Teil der Flächen im PK 1 ist deshalb als Open Space gestaltet, also Büros mit zum Teil 120 m² Fläche und mehr.“ Zum Grundriss gehören zusätzlich Kommunikationsinseln („Coffee Areas“) und parallel zu jedem Großraumbüro jeweils mehrere „Telefonzellen“ – schalldicht ausgeführte Glaskabinen mit Telefon und WLAN für die Aktivitäten einzelner Beschäftigter.

Auch im PK 1 haben sich hmarchitekten für die Kombination aus thermoaktivierten Sichtbetondecken und Knauf AMF Deckensegeln an Seilabhängern entschieden. 128 Exemplare des Systems TOPIQ® Sonic element in den Maßen 1200 x 1200 mm und 288 Exemplare in 1800 x 1200 mm sorgen hier für eine angenehme Raumakustik: „Deckensegel ergeben eine unglaublich gute Atmosphäre in den Räumen“, zeigt sich Christina Heeckt auch bei diesem Projekt von der Wirksamkeit der Elemente überzeugt.

Verwendete Systeme von Knauf AMF:

  • TOPIQ® Sonic element
    …ist ein rahmenloses Akustik-Deckensegel. Ausgestattet mit der TOPIQ® Strong Edge Technology sowie einer sicht- und stirnseitigen Vlies- und Farbbeschichtung erfüllt es höchste Qualitätsansprüche. Die vielfältigen Form- und Farbvarianten ermöglichen unzählige Deckendesigns und geben Raum für individuelle Gestaltungsideen.

Bautafel

  • Projekt: Landmark 7 und Phoenixkontor 1 (PK1)
  • Adresse: Schützenstraße 1-3 / 5, 22761 Hamburg
  • Bauherr: 2. Immobilienfonds Wolfgang Essen KG, Hamburg
  • Architekten: hmarchitekten, Hamburg
  • Fachunternehmer: Otto Gerber GmbH, Hamburg
  • Flächen: 2.500 m² (Landmark 7); 5.850 m² (PK 1)
  • Fertigstellung: 2020 (PK1) und 2017
  • Fotos: 1,8 ©AnkeMuellerklein / 2-7 ©Jan Haeselich

Lesen Sie hier das Interview mit Christina Heeckt (Inhaberin hmarchitekten, Hamburg) zum Thema: "Moderne Büros müssen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse des Arbeitens reagieren!"

Ihr Ansprechpartner

Stefan Lankl

Stefan Lankl
Head of Corporate Communications

Elsenthal 15
94481 Grafenau

Tel: +49 (0) 85 52 / 422 921
E-Mail: media@knaufamf.com