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Die neue Planungshilfe

Planungshilfe nach DIN 18041

Es sollte ein gemütlicher Abend im Restaurant werden. Freundlicher Service, leckeres Essen, gemütliches Ambiente – ein stimmiges Gesamtkonzept. Wäre da nicht die hohe Lärmkulisse, die ein entspanntes Gespräch unmöglich macht. Laut einer Studie des schwedischen Schwerhörigenbundes HRF kehrt rund ein Drittel der Gäste nicht wieder in ein Restaurant zurück, in dem es ihnen zu laut war. Dabei sind in rund 80 Prozent aller Fälle fehlende Schallabsorptionsflächen die Ursache für mangelhafte Raumakustik. Wie lassen sich akustische Maßnahmen bereits im Vorfeld abschätzen? Was sollten Sie als Architekt oder Planer in der Planung beachten? Mit der Knauf AMF Planungshilfe optimieren Sie die Hörsamkeit in Räumen der Raumgruppe B auf Basis der DIN 18041.

Was versteht man unter Hörsamkeit in Räumen?

Der Begriff der Hörsamkeit beschreibt, ob ein Raum für bestimmte Schalldarbietungen wie Sprache oder Musik geeignet ist. Im oben genannten Beispiel soll der Lärmpegel durch raumakustische Maßnahmen optimiert werden – und zwar so, dass sich die Gäste im Restaurant entspannt miteinander unterhalten können. Je nach Verweildauer und Anspruch an Raumkomfort gelten dabei andere Anforderungen an die Raumakustik.

Was ist neu an der DIN 18041?

Der Titel der 2016 überarbeiteten DIN-Norm lautet „Hörsamkeit in Räumen – Anforderungen, Empfehlungen und Hinweise für die Planung“. Die überarbeitete Fassung beinhaltet aktuelle Veränderungen in der Bautechnik sowie gesellschaftspolitische Fragestellungen rund um barrierefreies Bauen und die Inklusion im Bereich des Hörens. Neu ist vor allem die umfangreiche Zuordnung der einzelnen Nutzungsarten in die fünf Kategorien der Raumgruppe B.

Welche Räume fallen unter die Raumgruppe B?

Die Raumgruppe B beschreibt die Hörsamkeit über geringe Entfernung. Darunter fallen fünf Raumgruppen, die sich nach ihrer Verweildauer und dem Anspruch an Raumkomfort unterscheiden: Räume ohne Aufenthaltsqualität (z. B. Treppenhaus), Räume zum kurzfristigen Verweilen (z. B. Empfangsbereich), Räume zum längerfristigen Verweilen (z. B. Restaurant), Arbeitsräume (z. B. Einzel- oder Mehrpersonenbüro) und Räume mit besonderen Anforderungen an Lärmminderung und Raumkomfort (z. B. Pflegeeinrichtung).

Wie lässt sich die Raumakustik verbessern?

In der Raumgruppe B kann die Hörsamkeit durch eine angemessene Bedämpfung des Raumes optimiert werden. Zur Beschreibung der raumakustischen Gegebenheiten wird als Orientierungswert das sogenannte A/V-Verhältnis verwendet, also im Verhältnis zum Raumvolumen V ein Mindestmaß an absorbierenden Flächen – technisch gesprochen die äquivalente Schallabsorptionsfläche A. Im Vergleich zu Räumen mit kurzer Verweildauer sind für besondere Anforderungen an den Raumkomfort größere Flächen mit akustisch wirksamen Materialien zu belegen.

Wie lässt sich das A/V-Verhältnis einfach bestimmen?

Nutzen Sie einfache Bemessungstabellen in der Akustikplanung oder ermitteln Sie das A/V-Verhältnis über eine Formel. In unserem Beispiel mit dem Restaurant wurde die Berechnung des A/V-Verhältnisses mit der Planungshilfe von Knauf AMF durchgeführt. Diese unterstützt Sie auch bei der Ermittlung des Mindestschallabsorptionsgrades und damit verbunden bei der Wahl geeigneter Produkte für eine ausgewogene Raumakustik.

So tragen Sie dazu bei, dass die Besucher ein Lokal immer wieder gerne besuchen – auch, weil sie sich dort ungestört und entspannt miteinander unterhalten können.

Sie haben eine Frage zum Thema Raumakustik? Laden Sie sich die Knauf AMF Planungshilfe als PDF herunter oder kontaktieren Sie uns schnell und unverbindlich.